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Chronik

Sporttradition seit 1896

1896 Mahlsdorfer Burschen beschließen (einer Überlieferung zufolge) auf einer Wanderung am Himmelfahrtstag, einen   Turnverein zu bilden und ihm den Namen „Eintracht“ zu geben.
1897 Laut Reichsadressbuch der Behörden, Verbände und Vereine für Leibesübungen, Übungsstätten, Jugendherbergen, Jugendheimen von 1929/30: Gründungsjahr des „Turn-Sportvereins Eintracht“. Als erster Mahlsdorfer Sportverein schließt er sich der seit 1868 bestehenden Deutschen Turnerschaft an.
1908 Eintracht Mahlsdorf tritt aus der bürgerlich-konservativen Deutschen Turnerschaft aus und schließt sich dem 1892 als Gegengewicht zur bürgerlichen Sportbewegung gegründeten Arbeiter-Turnerbund (ab 1919 Arbeiter- und- Sport-Bund) an. Der Verein verzeichnet 29 Mitglieder, davon 10 „Zöglinge“ unter 14 Jahren.
1909 Erweiterungsbau der Mahlsdorfer Schule an der Walderseestraße (heute: An der Schule) in Betrieb genommen; damit erhält die Schule auch eine Turnhalle für den nun obligatorischen Turnunterricht. Nutzung durch den Deutschen Turnverein, Eintracht als Arbeitersportverein wird die Nutzung verweigert.
1912 Bildung der ersten Fußballgruppe bei Eintracht Mahlsdorf.
1914-1918 Der 1.Weltkrieg zwingt zur Einschränkung des Sportbetriebes, der 1918 völlig eingestellt wird; 1915 meldet Eintracht Mahlsdorf nur noch 6 Mitglieder, die einmal wöchentlich turnen, 12 sind im Kriegsdienst.
1920 Eingemeindung Mahlsdorf nach Groß-Berlin, Mahlsdorf wird Ortsteil des 17. Bezirks Lichtenberg.
1921 Eintracht Mahlsdorf erhält inmitten der großen Streusiedlung der Siedlungsgenossenschaft in Mahlsdorf-Nord eine 22.000 m² große Fläche für die Anlage eines Sportplatzes.
1921-1924 In tausenden freiwilligen Arbeitsstunden richten die Mitglieder den Sportplatz her.
1922 Erstes Sportfest der Eintracht-Sportler auf ihrem Sportplatz Am Rosenhag. Teilnahme am 1. Arbeiter-Turn- und Sportfest in Leipzig.
1923 Gründung einer Handball-Abteilung. Aufbau einer ersten Männermannschaft, der Ende der 20er Jahre eine Frauen- und eine Jugendmannschaft folgen.
1923-1924 Eintracht-Sportler errichten auf dem Sportplatz ein erstes kleines Umkleidehäuschen.
1929 Eintracht-Sportler beteiligen sich am 2. Arbeiter-Turn-und Sportfest in Nürnberg.
1931 Eintracht Mahlsdorf begeht festlich sein 35jähriges Bestehen mit Festumzug, Wettkämpfen auf dem Sportplatz und abendlichen Veranstaltungen in zwei Gaststätten.
1933 Nach Errichtung der Nazidiktatur folgte ein allgemeines Verbot des Arbeitersports. Am 19. September beschließen die Mitglieder von Eintracht Mahlsdorf im Restaurant Schliefe unter Polizeiaufsicht ihren Verein aufzulösen.
Ein Teil der Sportler schließt sich dem bürgerlichen Sportverein im Ort an.
1939-1945 Der 2. Weltkrieg bringt das sportliche Leben in Mahlsdorf erneut zum Erliegen. 1944 wird die Umkleidebaracke auf dem Sportplatz durch Bomben zerstört.
1945 Wiederaufnahme der sportlichen Tätigkeit unter dem Dach des Bezirkssportamtes Lichtenberg in einer Lichtenberger Turnhalle.
1946 Wiederaufnahme der Trainingsarbeit in der Turnhalle der Mahlsdorfer Schule an der Walderseestraße.
Wiedererrichtung des Sportplatzes, Wiederaufnahme des Fußball- und Handballtrainings. Wiederaufbau des traditionellen Sportvereins Eintracht Mahlsdorf, Vorsitzender: Erich Witt.
1950 Eintracht-Sportlerinnen nehmen an den Massenübungen im Rahmen der Sportschau beim 1. Deutschland-Treffen der Jugend in Berlin teil.
1951 Gründung der Sektion Kegeln, die am Berliner Wettkampfgeschehen teilnimmt, 1957 sogar in die Bezirksliga aufsteigt.
1954 Feierliche Einweihung des Sportlerheimes auf dem Sportplatz Am Rosenhag. Die Sportgemeinschaft hat über 400 Mitglieder.
 1955 Anschluss der Mahlsdorfer Sportgemeinschaft Eintracht als Betriebssportgemeinschaft an das Lichtenberger Gesundheitswesen, Zusammenschluss mit der bereits bestehenden Sportgemeinschaft zur BSG Medizin Lichtenberg.
1956-1957 Anlage des ersten Tennisplatzes auf der Sportanlage Am Rosenhag, Gründung der Sektion Tennis
1957-1958 Grundlegende Umgestaltung des Sportplatzes Am Rosenhag, Anlage eines Rasenplatzes, einer 400-m-Bahn und weiterer Leichtathletikeinrichtungen unter Beteiligung vieler Sportler.
1959-1960 Anlage des zweiten Tennisplatzes.
 1966 Neugründung einer Sektion Gymnastik.
1970 Bildung einer Sektion Schach
 1975 Neugründung einer Sektion Kegeln.
 1979 Mitgliederzahl: 1.111.
 1980 Nach der Gründung des neuen Stadtbezirks Marzahn im Jahre 1979, zu dem auch Mahlsdorf gehörte, erfolgt die Neuformierung als BSG Medizin Marzahn. Gründung der Sektion Tischtennis.
1982 Entstehung einer Volleyball-Gruppe, aus der später die Abteilung Volleyball hervorgeht.
1984 Eröffnung der neuerbauten Schwimmhalle im Freizeitforum Marzahn, von nun an Trainingsstätte von Medizin Marzahn.
1986 Mitgliederzahl: 2.134
1987 Nach der Bildung des Stadtbezirks Hellersdorf aus den Ortsteilen Hellersdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf nimmt die damalige BSG, nunmehr auf den neuen Bezirk fixiert, den Namen „Medizin Berlin 1896“ an.
1988 Das Sportlerheim auf dem Sportplatz Am Rosenhag fällt in der Nacht vom 26.zum 27.04.1998 einem Großbrand zum Opfer.
1991 Nach dem Zusammenbruch der DDR und ihres Sportsystems kehrt der Verein auf Initiative der Fußballabteilung zu seinem alten Namen „Eintracht Mahlsdorf“ zurück (Eintrag in das Vereinsregister 1992).
1993 Gründung der Abteilung Boxen, Eröffnung der neuen Schwimmhalle in Kaulsdorf-Nord, einer technisch erstklassig ausgerüsteten Sporteinrichtung, die von den Abteilungen Schwimmen und Senioren/Behindertensport für Trainingseinheiten und Wettkämpfe genutzt werden.
1994 Nach Auflösung des Eisenbahnersportvereins 1953 e.V. tritt die Mehrheit der Mitglieder und Abteilungen zum BSV Eintracht Mahlsdorf über.
1995 Neugründung einer Abteilung Leichtathletik, die mit dem SC Charlottenburg kooperiert. Beide Abteilungen starten bei Wettkämpfen unter der Bezeichnung LG Nike Berlin.Der erste Hellersdorfer Marathon wird initiiert und vom Hellersdorfer Marathon-Team ausgerichtet. Gründung einer Abteilung Baseball, die im gleichen Jahr am Berliner Wettkampfbetrieb teilnimmt, aber wegen eines fehlenden Wettkampfplatzes im Jahre 1997 wieder abgemeldet werden musste.
1995-1996 Grundlegende Rekonstruktion des Sportplatzes Am Rosenhag im Rahmen des „Goldenen Planes Ost“, der Rasenplatz wird erneuert, zusätzlich zum Kunstrasenplatz entsteht eine wettkampffähige Leichtathletikanlage.
1996 Die 1. Bundesliga-Fußballmannschaft von Eintracht Frankfurt/Main weilt zu einem Freundschaftsspiel im Stadion Wuhletal. Der Verein organisiert die populären Laufveranstaltungen Wuhletallauf und Hellersdorfer Berglauf.
1997 Der BSV Eintracht Mahlsdorf begeht den 100. Jahrestag seiner Gründung.
1999 Aufgrund der Kooperation mit dem Handelshaus INNOVA beschließt die Mitgliederversammlung die Umbenennung des Vereins in SC Eintracht INNOVA Berlin e.V. Da der Berliner Fußball-Verband in seiner Satzung keine Vereine duldet die einen Firmennamen im Vereinsnamen führen, gliedert sich die Abteilung Fußball aus dem neuen Verein heraus und bildet den eigenständigen Verein BSV Eintracht Mahlsdorf e.V. Die 1. Volleyball-Bundesligamannschaft des PostSV gliedert sich dem SC Eintracht INNOVA Berlin an.
2000 Der Verein bezieht eine neue Geschäftsstelle im Havelländer Ring 32. Gleichzeitig wird die ehemalige Schulturnhalle zu einem Boxzentrum ausgebaut. Im Gebäude finden die Schachspieler, die Kraftsportler und die Abteilung Gesundheitssport neue Räumlichkeiten, um ihr Sportangebot zu verbessern.
2001 Die Stadtbezirke Marzahn und Hellersdorf werden zum neuen Bezirk Marzahn-Hellersdorf zusammengelegt. Die Bundesligavolleyballmannschaft gründet am 11.April einen eigenen rechtsfähigen Verein namens Volley Dogs, verbleiben aber unter dem Dach des Großvereins.
2002 Der Verein feiert gemeinsam mit 4 anderen Vereinen den 105. Geburtstag in einem Festzelt auf dem Gelände der Feuerwehr Hellersdorf. Gründung der Abteilung Armwrestling.
2003 Der Verein rekonstruiert mit öffentlichen Zuschüssen ein Sporthalle in Marzahn-West und eröffnet ein Boxsportcamp unter dem Motto „Boxen statt Gewalt“. Das INNOVA Handelshaus beendet den Vertrag mit dem Sportclub aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt daher die Umbenennung in SC Eintracht Berlin e.V.
2004 Die Abteilung Tischtennis übernimmt die rekonstruierte Kiezsporthalle Hermsdorfer Straße als neue Trainings- und Wettkampfhalle.
2005 Die Volley Dogs verfehlen ihr sportliches Ziel und melden Insolvenz an. Der Verein übernimmt beim Internationalen Deutschen Turnfest die Betreuung der bayrischen Gäste. Gleichzeitig beteiligt er sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der „Hellersdorfer Trimmiade“, einem Sportevent im Stadtteilzentrum „Helle Mitte“.
2007 Teilnahme des Vereins an der 1. Familiensportmesse des Berliner Turnerbundes. Die Feierlichkeiten zum 110-Jährigen Jubiläum fanden vom 08. Bis 10. Juni auf der Sportanlage “ Am Rosenhag“ statt. Die Boxer übernehmen die Sporthalle der ehemaligen Geschwister-Scholl-Grundschule, Eisenacher Straße 123 als neue Trainings- und Wettkampfhalle.
2008 Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf schließt das Objekt Havelländer Ring 32, Sitz der Geschäftsstelle und Trainingsstätte. Dadurch erfolgt der Umzug in das „Haus des Sports“, in die 1. Etage des Schulcontainer auf dem Gelände der rekonstruierten ehemaligen Schule in der Eisenacher Straße, nahe den „Gärten der Welt“. Im weiteren Verlauf errichtet der Verein im Gebäude Sporträume für Gesundheitssport und asiatischen Kampsportarten.
2010 Schließung der Kegelbahn auf der Sportanlage „Am Rosenhag“ wegen statischer Probleme.
2012 Die Sport- und Freizeitkegler übernehmen die vom Bezirk neugebaute wettkampffähige Kegelanlage im Freizeitforum Marzahn.
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